On the Job: Active sourcing.

 

Ein paar Impulse für Active Sourcing: Die Zukunft der Talentakquise

 

Active Sourcing? Was wie wo?

Wie kann ich diese proaktive Ansprache potenzieller Kandidaten denn überhaupt effektiv gestalten?

 

1. Zielgruppenspezifische Ansprache

Eine erfolgreiche Active Sourcing-Strategie beginnt mit der präzisen Definition der Zielgruppe. Welche Fähigkeiten und Qualifikationen sind gefragt? In welchen Netzwerken sind diese Talente aktiv? Indem man die Zielgruppe genau kennt, kann man gezielte und personalisierte Nachrichten formulieren, die die Aufmerksamkeit der potenziellen Kandidaten wecken.

 

2. Nutzung von Technologie und KI

Technologie kann den Active Sourcing-Prozess erheblich erleichtern. Künstliche Intelligenz (KI) und Algorithmen helfen dabei, geeignete Kandidaten schneller zu identifizieren und anzusprechen. Tools wie LinkedIn Recruiter oder spezialisierte Active Sourcing-Software bieten intelligente Suchfunktionen und können automatisch passende Profile vorschlagen.

 

3. Aufbau einer Talent Pipeline

Statt nur auf aktuelle Vakanzen zu reagieren, sollten Unternehmen eine langfristige Talent Pipeline aufbauen. Das bedeutet, kontinuierlich Kontakte zu potenziellen Kandidaten zu pflegen, auch wenn derzeit keine passende Stelle frei ist. Regelmäßige Kommunikation und der Austausch von relevanten Informationen halten das Unternehmen im Gedächtnis und erleichtern die zukünftige Besetzung offener Positionen.

 

4. Employer Branding stärken

Ein starkes Employer Branding ist essenziell für erfolgreiches Active Sourcing. Potenzielle Kandidaten müssen von Ihrem Unternehmen und dessen Kultur überzeugt sein. Soziale Medien nutzen, sowie die  Unternehmenswebsite und Mitarbeiterbewertungen auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor, um ein authentisches Bild des Unternehmens zu vermitteln.

 

5. Netzwerke nutzen

Netzwerke spielen natürlich auch eine entscheidende Rolle. Nutze die Netzwerke der aktuellen Mitarbeiter, um Empfehlungen zu erhalten. Empfehlungsprogramme können sehr effektiv sein, da Mitarbeiter oft Kontakte in ähnlichen Fachbereichen haben. Darüber hinaus sollte man sich auf branchenspezifischen Veranstaltungen und Konferenzen aktiv zeigen und dort Kontakte knüpfen.

 

6. Flexibilität und Offenheit

Die Anforderungen und Wünsche von Talenten verändern sich ständig. Flexibilität und Offenheit gegenüber neuen Arbeitsmodellen und -bedingungen sind daher wichtig. Remote-Arbeit, flexible Arbeitszeiten und Weiterbildungsangebote sind nur einige Beispiele, wie man als Arbeitgeber attraktiv bleiben kann. Höre auf die Bedürfnisse der Kandidaten und passe deine Angebote entsprechend an.

 

7. Datengetriebenes Recruiting

Nutze Daten, um deine Strategie zu optimieren. Analysiere, welche Kanäle und Methoden am erfolgreichsten sind, und passe es dann entsprechend an. KPI wie die Anzahl der angesprochenen Kandidaten, die Rücklaufquote oder die Time-to-Hire können wertvolle Einblicke bieten.

 

Fazit

Active Sourcing ist mehr als nur eine Modeerscheinung – es ist eine Notwendigkeit in der modernen Talentakquise. Aber: ein gemeingültiges Vorgehen gibt es nicht.

 

Gegenüber den Kandidaten ist eine gelungene, individuelle Ansprache wichtig, um früh einen positiven Eindruck zu hinterlassen.

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