Corona. Abnehmen. Sport.

„…in den Parks tummeln sich Menschen über Menschen. Sie stehen in kleineren oder größeren Grüppchen zusammen, treiben Sport, genießen die Sonne und die frische Luft. Zu unzähligen bevölkern sie gut gelaunt die Grünflächen, treffen sich in Cafés, oder gehen spazieren…“

 

Was für uns lange während Corona wie ein Traum klang, wird endlich wieder Alltag. Wenn wir heute aus dem Fenster schauen, sind die Straßen langsam wieder voller. Dass der Corona Virus (COVID-19) unser Leben so grundlegend verändert, hätte ich Anfang 2020 nie gedacht oder vermutet.

 

Doch welchen Einfluss hat der Virus wirklich auf uns? Was hat sich verändert? Was kannst du tun für ein bisschen mehr Normalität in deinem Leben und gegen Frust, Lagerkoller und Langeweile?

 

Ich hab im ersten Lockdown, den 4 Monaten zu Hause mit Kind, gut zugenommen und mich gehen gelassen. Im September, auch bedingt durch die Trennung, hatte es dann „klick“ bei mir gemacht und ich habe mich auf Empfehlung für ein Homeworkout bzw. einen Online Personal Trainer entschieden.

 

Denn…Irgendwas ist ja bekanntlich immer: Das Wetter zu heiß oder zu schlecht, die Zeit zu kurz – und ja, das Gym hatte lange Zeit geschlossen und nicht alles ist da wieder offen. Es gibt x-Tausende Ausreden, um nicht zum Sport zu müssen.

 

Doch die Zeiten der Ausflüchte sind dank des Internets vorbei, und dank des professionell angeleiteten Workouts von Daniel Rauland (https://www.4wpro.com/) ist 24/7 für mich zu Hause verfügbar.

 

Denn, sind wir mal ehrlich… Seit Monaten der gleiche Trott. Aufstehen, Frühstücken, Kind in Kindergarten bringen, arbeiten am Laptop von Zuhause aus. Zwischendurch lenkt man sich mit Handy scrollen oder den Nachrichten ab. Man ist teilweise gereizter als sonst, deswegen fliegen auch immer wieder die Fetzen. Vielleicht kann der ein oder andere seinen Job auch gerade nicht nachgehen und bangt als Selbstständiger um die nächste Miete. Die Nerven sind strapaziert, Lagerkoller und schlechte Laune vorprogrammiert.

 

Tja, wir haben es alle gemerkt: der Corona Virus stellte uns alle auf eine harte Probe. Aber … warum ist zuhause bleiben eigentlich so schwierig?!

Eine Herausforderung ist sicherlich das Thema Einsamkeit. Wir Menschen sind soziale Wesen - das wurde den meisten spätestens jetzt klar, wo soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert wurden. Vielleicht war uns das auch bisher gar nicht bewusst, wie sehr der Alltag durch die Mitmenschen geprägt ist, doch jetzt fehlen sie: die Gespräche mit Kollegen, der Blumenverkäuferin an der Ecke, vor allem aber der Kontakt zu den engsten Bezugspersonen, Freunden, Eltern.

 

Und ja, soziale Isolation ist schwer! Sie liegt nicht in unserer Natur, der Mensch ist kein Einzelgänger. Unser Wohlbefinden ist in großen Teilen abhängig von unserer sozialen Zufriedenheit und wer über ein enges soziales Netzwerk verfügt und sich oft austauscht, ist glücklicher.

 

Nicht umsonst haben alle Vereine und Trainer auf Zoom-Meetings bzw. Trainings umgestellt. Regelmäßige Treffen in festen Gruppen können einem helfen, dein soziales Wohlbefinden zu steigern und deine schlechte Laune zu vertreiben. Und mal ganz nebenbei: Es ist viel leichter, sich zum Beispiel zum Sport zu motivieren, wenn eine Gruppe von Freunden auf dich wartet und du von einem Trainer empfangen wirst, der richtig Bock auf ein regelmäßiges Training mit dir hat!! Und wenn es nicht persönlich geht, dann wenigstens per Video-Call.

 

Und es ist ja nicht nur mit dem Sport so. Online Brunchen, Spielen, Abendessen. Verzichten musste man eigentlich nicht darauf, seine Freunde und Familie zu sehen, nur weil man sie nicht besuchen kann. Skype, Zoom oder Teams Date vereinbaren, online zu Spieleabenden oder zum gemeinsamen Kochen verabreden, und das Beste draus machen.

 

Aber Langeweile kann auch ganz schön frustrierend sein. Wenn du morgens aufwachst und schon nicht weißt, wie du deine Zeit totschlägst (und beispielsweise auch nicht arbeiten kannst), ist die schlechte Laune vorprogrammiert. Und je länger sich die Tage der Kontaktsperre und Ausgangsbeschränkungen ziehen, desto früher erreicht deine Stimmung ihren Tiefpunkt. Irgendwann ist auch die hinterste Ecke der Wohnung blitzblank, du kennst Instagram und Facebook gefühlt auswendig und sogar der Gang zum Kühlschrank langweilt dich.

 

Von dem her: Beginne jeden Tag mit einem Plan. Was möchtest du heute machen und vor allem wann? Dabei ist es nicht wichtig, möglichst viele Dinge zu finden, die du tun kannst. Es geht um Stabilität und Struktur in deinem Alltag und darum, deinen Beschäftigungen klare Zeiten zu geben. Noch motivierender ist eine To Do Liste, die du am Abend abhaken kannst.

Mach gleich morgens ein 20-min Workout oder wie wäre es mit gemeinsamen Challenges? Fordere deine Freunde zu Challenges heraus! Wer schafft an einem Tag die meisten Kniebeuge? Wer mistet als erstes den gesamten Kleiderschrank aus, oder wer bereitet das gesündeste und dabei schönste Abendessen zu?

 

Lebe nicht nur in den Tag hinein, gestalte ihn!!

 

Und ansonsten: raus mit dir! Die Natur hält unzählige positive Effekte für uns bereit, die nicht nur die Abwehrkräfte steigern, sondern auch deine mentale Gesundheit schützen. Dich draußen an der frischen Luft aufzuhalten und zu bewegen, macht dich langfristig damit nicht nur gesünder, sondern auch glücklicher.

 

Tja, und last but not least Endgegner Bewegungsmangel.

 

Normalerweise bist du super aktiv, triffst dich mit Freunden zum Sport, fährst mit dem Rad zur Arbeit, gehst ins Fitnessstudio. Und jetzt? Die geschlossenen Studios, Schwimmbädern und Co führten bei vielen zu Bewegungsarmut.

 

 

Klar, spazieren gehen durfte man noch und man konnte joggen gehen oder auf Home Workouts aus dem Internet zugreifen. Aber irgendwie ist das für viele nicht das Gleiche. 

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich 07/2020 für ein neues Fitnessstudio mit Eröffnung zum 01.01.2021 entschieden hatte. Ich wollte unbedingt was ändern, sobald „Corona vorbei ist“. Ja, nur irgendwie hat das ganze kein Ende genommen. Ich fühlte mich lust- und antriebslos und auch wenn Netflix und tonnenweise Chips längst nervten, kam ich irgendwie nicht vom Sofa runter. Auch durch alle anderen Umstände war ich gestresst, hab den ganzen Vormittah am Schreibtisch gesessen, Mittags Kind bespaßt und war dann abends einfach zu müde, um mich noch aufzuraffen. Wenn dann noch dazu kommt, dass man nicht gerne allein Sport macht, ist es meist schon aus mit der Motivation für Sport.

 

Aber wie gesagt. Ich hab mich von einer Freundin anstecken lassen. Ich fand ihren Erfolg so unglaublich. Die Art und Weise, wie sportlich toll ihr Körper jetzt aussieht. Ich war einfach neidisch und wollte das auch. Also war bei mir der erste Schritt, etwas an der Ernährung zu ändern. Keine Kartoffeln, kein Reis, keine Nudeln mehr. Plums – die Kilos flossen dahin. Abnehmen ging leicht.

 

Dann kontaktierte ich Daniel und sagte ihm, was meine Ziele wären. Nicht weiter abnehmen, aber einfach sportlicher sein. Daniel will die Welt mit seinen Workouts ein Stück gesünder machen. Und ganz ehrlich, ich bin von seinem Konzept überzeugt. Ich werde hier nicht bezahlt, um für ihn Werbung zu machen, sondern kann einfach nur meine Erfahrung wiedergeben.

 

Es ist egal, ob ich das Training abends um 18:30 Uhr mache, während Karl noch kurz TV gucken darf, oder man macht es an der frischen Luft! Montag bis Samstag habe ich jeden Tag ein ca. 20-minütiges Training und auch wenn ich es mal nicht schaffe, ist nicht schlimm. Ich fühl mich gut, fühl mich besser und es motiviert einfach einen, sein Workout für heute auf jeden Fall machen zu wollen.

 

Es hat mich lange gedauert, aber ich denke, wenn man mit etwas nicht zu frieden ist, dann muss man es ändern. Es bringt nichts, immer nur das Negative zu sehen. Das beste draus machen und versuchen, sich selbst zu motivieren – egal, was das Ziel ist.

 

 

 

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