Vergnügungspark während Corona.

Ach hat sich Karl auf diesen Tag gefreut!! Der schwäbelnde Opa auf dem Plumpsklo im Eingangsbereich drischt wieder seine derben Sprüche und spuckt auf die Besucher!

 

Das Kreischen der Gäste auf den rasanten Achterbahnen in Tripsdrill schallt weit über das Gelände. Auch die Flügel der Altweibermühle drehen sich im Kreis.

 

Tripsdrill hat endlich seine Pforten wieder geöffnet!

Gut, einfach spontan hingehen kann man nicht, wenn man kein Jahresticket hat, aber dafür ist einfach weniger los als sonst.

 

Rund 50 000 Euro hat der Familienbetrieb in Sicherheits- und Hygienemaßnahmen gesteckt - und das merkt man auch. Etwa 200 Schilder und 3000 Bodenkleber weisen auf die Abstandspflicht hin und geben Laufrichtungen an. Desinfektionsspender verteilen sich über das gesamte Gelände.

 

Im Eingangsbereich herrscht Maskenpflicht. Das gilt auch für geschlossene Räume und Wartezonen. Auf dem freien Gelände sind Masken nicht vorgeschrieben.

Es fühlt sich einfach sehr gut an und wir hatten keinerlei Bedenken.

 

Masken sind auf dem freien Gelände nicht Pflicht. Auch nicht in den Fahrattraktionen.

Das Personal an den jeweiligen Attraktionen trägt eine Maske und die sogenannten Bügeldrücker an Stationen wie etwa der Karacho-Achterbahn arbeiten jetzt vor allem mit Blickkontakt zu den Besuchern, anstatt jedem einzelnen Fahrgast den Haltebügel einzurasten.

 

Für uns wurde höchste Zeit. Nach gut drei Monaten ohne Kindergarten sind wir über jedes Stückchen Normalität einfach nur froh! Und wie gesagt, durch das begrenzte Tageskontingent musste man nirgends anstehen, konnte teilweise gleich zwei Runden fahren und sitzen bleiben und alles in allem war es einfach ein gelungener Tag für uns!

 

P.S.:  Auch bei etwas Regen ein super Ausflug - denn es gibt einen großen Indoor-Spielbereich, von dem wir unseren Karl fast nicht wegbekommen hatten...

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